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… so liest es sich zwischen den Zeilen vieler Internetseiten die von den neuen Datenschutzbestimmungen noch nicht gehört haben.

Datenschutz

Bild von Ivan Obradovic – Depositphoto

Datenschutzverstöße können zu Abmahnungen führen die häufig hohe Kosten nach sich ziehen

Webseitenbesucher und Verbraucher sollen seit Ende Februar 2016 durch ein neues Gesetz vor unseriösen Unternehmen im Internet geschützt werden. Was aber nur wenige wissen ist, dass nun fast jeder webSite-Inhaber abgemahnt werden kann wenn er auf diese Vorgabe nicht reagiert.
Unternehmer-webSites, OnlineShops aber auch Blogger und webSite-Inhaber privater Internetseiten müssen ab sofort mit Abmahnungen rechnen, wenn sie keine oder keine vollständige Datenschutzerklärung auf ihrer webSite haben.

Jetzt sagst du vielleicht: „Das gilt für mich aber nicht, denn ich frage auf meiner Homepage ja gar keine Kundendaten ab“.

Datenschützer sehen aber nun auch die IP-Adressen in den Serverlogs oder Daten, die von Google Analytics gespeichert werden als personenbezogene Daten. Also nicht nur Namen, Telefonnummern oder eMail-Adressen sind personenbezogene Daten, sondern auch die Übermittlungsdaten, welche z.B. über Social-Button an die Social-Communitys übermittelt werden, sollte der webSeiten-Besucher sich nicht vor Besuch deiner webSite bei diesen Communitys ausgeloggt haben. Darüber hinaus muss in einer Datenschutzerklärung über alle Datenspeicherungen und Datenverbindungen informiert werden welche im Zusammenhang mit dem Besuch deiner webSite entstehen oder entstehen können.
Demnach können derzeit die meisten Internetseiten wegen fehlender oder fehlerhafter Datenschutzerklärung abgemahnt werden.

Abmahnen können Wettbewerber, Verbände und qualifizierte Einrichtungen wie z.B. Verbraucherzentralen

Laut Sören Siebert von e-Recht24 haben 8 von 10 webSeiten keine korrekte Datenschutzerklärung. Als webSeiten-Betreiber musst du deine Nutzer in der Datenschutzerklärung unter anderem über folgende Punkte korrekt aufklären:

  • Datenweitergabe
  • Datenspeicherung
  • Umgang mit Cookies
  • IP-Adressen, Server Logs
  • Speichern von Kundendaten
  • Name, Adresse, Telefon, eMail
  • Tracking: Google Analytics, eTrecker …
  • Zahlungsanbieter wie Paypal, Überweisung, Kreditkarte …
  • Newsletter
  • Kontaktformulare
  • Facebook, Twitter, Google+, Tumblr, Instagram, Pinterest …

Aber auch kleine Lücken in Impressum und in der Widerrufsbelehrung bei webShop-Betreiber, unwirksame AGB-Klauseln und jetzt eben auch Datenschutzverstöße: Abmahnungen sind schnell verschickt und ziehen häufig Kosten im vierstelligen Bereich nach sich. Schreibt Herr Dr. Carsten Föhlisch von Trusted Shops.
Ob sie berechtigt oder haltlos sind, spielt zunächst keine Rolle – denn auch wenn du nichts zahlen musst, verlierst du bei der Bearbeitung wertvolle Zeit.

Wenn du keine Einladung, dich zu bestrafen vergeben möchtest

Überprüfe gleich einmal ob deine webSite den Ansprüchen der Gesetzgeber Stand halten kann. Viele Portale, betrieben und unterstützt von Rechtsanwälten, die sich explizit mit diesen Themen auseinandersetzen geben kostenlos Auskunft oder bieten ihren Service an, deine webSite rechtssicher zu machen.

Kunden von JULPE.COM bekommen wegen fehlender Datenschutzhinweise keine Kopfschmerzen. Im Rundum-Sorglos-Service werden Anpassungen und Einstellungen sofort und noch vor öffentlicher Bekanntgabe aktualisiert.

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